Fire & Frost (Vom Feuer geküsst) von Elly Blake

Kappentext:

Der Frostthron ist zerstört, die grausamen Kämpfe in der Arena haben ein Ende und jeder Kuss zwischen dem neuen Frostkönig Arcus und der Feuerkriegerin Ruby bringt den Palast zum Schmelzen. Doch Ruby wird von düsteren Visionen verfolgt. Sie ist mit dem dunklen Wesen verbunden, das aus dem Frostthron befreit wurde und nun mordend durchs Königreich zieht. Um es aufzuhalten, muss Ruby Arcus verlassen und an den Hof der mächtigen Feuerkönigin reisen – an der Seite des charmanten Firebloods Kai. Obwohl ihr Herz im Frostpalast geblieben ist, spürt Ruby schon bald, dass Kais Feuer ihr auf mehr als eine Weise gefährlich werden könnte.

Rezension:

Zu dem, was ich zum letzten Teil bezüglich der Legende gesagt habe: In dem zweiten Band wurde das auf jeden Fall aufgearbeitet. Hier steckten schon wesentlich mehr Details drin, welche die Handlung nun wirklich zu einer Sage reifen ließen. Und spannend blieb es auch weiterhin, obwohl ich nicht so schnell gelesen habe wie zuvor, da ich leider etwas weniger Zeit zum Lesen hatte. Ruby hat in diesem Buch leider einen Charakterzug angelegt, den ich nicht so sehr an ihr mochte: Sie hat häufig die Prinzessinnen-Trumpfkarte ausgespielt. Und auch wenn das vielleicht für ihre Vorhaben vonnöten war, hatte ich nicht den Eindruck, dass es ihr missfiel. Aber keine Sorge, ich mochte sie dennoch weiterhin! Jeder hat seine Fehler 😉 Auf Kai war ich ja wie ihr wisst sehr gespannt und ich fand ihn auf Anhieb sympathisch. Anfangs habe ich mir nur gewünscht, dass Ruby am Ende der Reihe mit ihm zusammenkommt, so unwahrscheinlich mir das auch schien. Doch im Laufe des Buches habe ich festgestellt, dass er nicht so wie Puck aus Plötzlich Fee war, wie ich ihn mir vorgestellt hatte, sondern dass er trotz seines Humors durch seinen Gehorsam eine ganz schöne Spaßbremse war. Desto mehr stieg aber Arcus in meinem Ansehen (Kai liebte ich trotzdem, nur so am Rande!).

Wie dem auch sei: Sehr spannend; Charaktere, die man mag; Handlung leider doch immer noch sehr vorhersehbar. – Trotzdem ein gutes, empfehlenswertes Buch. Besonders einen Satz auf der letzten Seite des Bandes fand ich wirklich sehr schön:

„Die Finsternis war, genau wie das Feuer, eine Gabe, die ich beherrschen konnte.“

Na, wenn das mal nicht von Stärke und Zuversicht zeugte!

Fire and Frost (Vom Eis berührt) von Elly Blake

Klappentext:

Ruby lebt in ständiger Gefahr, denn sie besitzt die Gabe, mit Feuer zu heilen und zu zerstören. Firebloods wie sie werden von der Frostblood-Elite des Königreichs gnadenlos gejagt. Als die königlichen Soldaten Ruby aufspüren, wird sie ausgerechnet von dem jungen Frostblood-Krieger Arcus gerettet. Kälte und Eis sind seine Waffen, doch er braucht Rubys Feuer, um eine Rebellion gegen den verhassten König anzuzetteln. Ruby weiß, dass sie einem Frostblood nicht vertrauen sollte, doch jede Berührung zwischen ihnen knistert wie eine Flamme im Schneesturm. Sie ahnt nicht, welch dunkles Geheimnis sich hinter Arcus‘ eisiger Fassade verbirgt …

Rezension:

Auch wenn ich das bei guten Büchern recht häufig tue: Ich habe auch dieses Buch in nur einem Tag und einer Nacht durchgelesen, da ich es nicht beiseitelegen konnte. Obwohl das Buch meiner Ansicht nach keine wirklich neuen Ideen aufwies und auch der konkrete Ablauf der Ereignisse sehr an andere Bücher erinnerte (Jagd, Gefangenschaft, beinahe erzwungene Hochzeit mit dem Bösen, um dessen Macht zu vergrößern), war es dennoch sehr, sehr gut und spannend geschrieben und ließ sich sehr flüssig durchlesen. Einzig die Tatsache, dass man die Handlung entfernt bereits aus anderen Büchern kannte, sorgte dafür, dass ich das Ende des Buches vor mich hin las und zum Schluss nur „Aha“ dachte. Denn auch der Hintergrund der Geschichte, die „Legende“ zur Erschaffung der Throne, erschien mir nicht wie eine aufregende neue Idee, sondern wie die allereinfachste bekannte Lösung, die aktuelle Situation zu erklären, ohne sich genauere, detailliertere Gedanken darüber machen zu müssen.

Was, bzw. wen ich ebenfalls sehr angenehm fand, war die Protagonistin Ruby. Sie war tapfer, freundlich, gutmütig und sarkastisch, was eine liebreizende Mischung ergab. Und auch die Mönche und Nonnen schloss ich schnell in mein Herz, denn Elly Blake konnte sie so wunderbar beschreiben, dass man über Ruby fast schon eine Verbindung zu ihnen aufbaute, ohne sie genauer kennengelernt zu haben. Einzig Arcus konnte mich nicht völlig von sich überzeugen, obwohl ich auch ihn mochte. Doch die Beziehung zu Ruby erschien mir aus irgendeinem Grund nicht ganz passend, aber das ist nur ein Gefühl.

Aus dem Klappentext des folgenden Teils konnte ich bereits entnehmen, dass sich da noch eine weitere Person in das Geschehen mischt. Kai, auf den ich sehr gespannt bin und auf den ich mich schon sehr freue, wird sicherlich viel Action in die Beziehung bringen. Ich bin auf jeden Fall voll freudiger Erwartung, wie es weitergeht und schnappe mir jetzt direkt den nächsten Teil!

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